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Man muss kein Russland-Fan sein, um geopolitische Realität und (auch die westliche) Propaganda voneinander zu unterscheiden. Ich z. B. war schon immer ein Amerikafan, der von Kindheit an total in sämtliche exportierten Kulturgüter, wie Cartoons, Serien, Filme, Softdrinks und Süßigkeiten verknallt war und ist. ? Russland und der Ostblock hatte und hat nicht ansatzweise sowas zu bieten! Später kam dann noch die britische Musikszene (war ein 90er Teenager mit 80er Musikgeschmack) dazu, was mich vollends zum "Anglophilen" machte. ? Dazu kommt noch, dass ich die englische Sprache schon immer liebte, die anglo-amerikanische Geschichte und ihre Persönlichkeiten immer sauspannend und interessant fand.
Ich bin also wahrlich kein typischer Fürsprecher von Objektivität, wenn es um den Ukrainekonflikt geht. Aber ich kann meine Sympathie gegenüber der Kultur, der Bevölkerung und dem Grundgedanken der USA wenn nötig von der politischen Ebene trennen. Ich sehe nunmal ein, dass der Westen hier aktiv mitgewirkt hat und noch mitwirkt. Und ich komme nicht umhin, viele Argumente an der Position Russlands zu verstehen und auch zu befürworten.
Laut Chris "sind diese Leute noch im geopolitischen Denken des letzten Jahrhunderts verhaftet , in dem Grossmächte Einflusssphären ("Vor-" und "Hinterhöfe") haben , in denen es Vasallen gibt , die sich gefälligst dem Recht des Stärkeren zu fügen haben." Zitat
Ja, das mag sein, dass die alten Dinosaurier Russland und China noch so altertümlich denken. Aber was macht dich glauben, dass dieses Denken auf den höchsten Ebenen der westlichen Staaten, insbesondere den USA und UK keine Rolle mehr spielt? Für mich haben alle "Groß- und Kleinmächte" noch genauso wie früher ihre Nasen in alten Strategiebüchern hängen. Ich behaupte mal sogar, in Büchern, die der Allgemeinheit nicht mal zugänglich sind, sondern die Elite sich geheim von Generation zu Generation weiter reicht.
Ist ja nicht so, als würde Frankreich jetzt das Elsaß zurückgeben wollen, weil der Rhein und die Vogesen als Grenzschutz vor den "Hunnen", in Zeiten der EU plötzlich überflüssig geworden wäre. ? Lächerlich, die Vorstellung.
Ich bin also wahrlich kein typischer Fürsprecher von Objektivität, wenn es um den Ukrainekonflikt geht. Aber ich kann meine Sympathie gegenüber der Kultur, der Bevölkerung und dem Grundgedanken der USA wenn nötig von der politischen Ebene trennen. Ich sehe nunmal ein, dass der Westen hier aktiv mitgewirkt hat und noch mitwirkt. Und ich komme nicht umhin, viele Argumente an der Position Russlands zu verstehen und auch zu befürworten.
Laut Chris "sind diese Leute noch im geopolitischen Denken des letzten Jahrhunderts verhaftet , in dem Grossmächte Einflusssphären ("Vor-" und "Hinterhöfe") haben , in denen es Vasallen gibt , die sich gefälligst dem Recht des Stärkeren zu fügen haben." Zitat
Ja, das mag sein, dass die alten Dinosaurier Russland und China noch so altertümlich denken. Aber was macht dich glauben, dass dieses Denken auf den höchsten Ebenen der westlichen Staaten, insbesondere den USA und UK keine Rolle mehr spielt? Für mich haben alle "Groß- und Kleinmächte" noch genauso wie früher ihre Nasen in alten Strategiebüchern hängen. Ich behaupte mal sogar, in Büchern, die der Allgemeinheit nicht mal zugänglich sind, sondern die Elite sich geheim von Generation zu Generation weiter reicht.
Ist ja nicht so, als würde Frankreich jetzt das Elsaß zurückgeben wollen, weil der Rhein und die Vogesen als Grenzschutz vor den "Hunnen", in Zeiten der EU plötzlich überflüssig geworden wäre. ? Lächerlich, die Vorstellung.