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@Kamerad✘265: Ich will nur anmerken , dass es Menschen gibt , die Filme nicht zuerst (oder im schlimmsten Fall auch ausschliesslich) mit dem Kopf "verarbeiten" , bei denen es also nicht primär um "verstehen" und "beurteilen" geht. "Verständnis" und "Beurteilung" sind Worte , die du gerne und häufig benutzt - auch nur so ein "Gefühl". ?
Für mich zB hat der Soundtrack eine immens grosse Bedeutung. Quentin Tarantino Filme werden durch den für mich erst anschaubar , und "2001" wäre ohne ihn vermutlich etwas langatmig. Auch andere Dinge , die vordergründig mit der Aussage (!) eines Films nichts zu tun haben wie Kulisse , Ausstattung und Erzähltempo , sind für mich immens wichtig und sorgen mit dafür , dass ich einen Film "annehme" oder eben auch nicht. Wie ein Film auf der emotionalen Ebene wirkt , entscheidet darüber , ob ich ihn vielleicht in meinen "Kopf" lasse. (Umgekehrt hadere ich auch mit vielen postmodernen Operninszenierungen von "Klassikern" , egal wie gut die Musiker sind.)
Deshalb nehme ich zwar Filmtipps von "Weltverstehern" , um nicht die "Philosophen" zu diskreditieren , gerne auf , kann aber häufig nicht so viel damit anfangen. Viele Filmkritiker sind ja etwas "kopflastig" und das ist mir oft zu eindimensional , zu sehr Arthaus-Snobismus. Es erinnert mich an die "Verarbeitung" von Literatur , Kunst und Musik in meiner Schulzeit , als immer nur gefragt wurde "was denkst du?" und nicht "was macht das mit dir?".
Ich möchte dich also ermuntern , auch andere Zugangswege zur Betrachtung von Kultur und der Diskussion darüber zuzulassen , die von deinen Kriterien abweichen - vielleicht mit dem "Eisbergmodell" der Psychologie im Hinterkopf , nach dem "das Bewusste" (der "Kopf") nur einen kleinen Teil von uns Menschen ausmacht. Den "Kopf" kann man dann sehr gut einsetzen , um seine (auf Emotionen basierenden) Vorurteile zu überprüfen und zu hinterfragen. Da sind sie - die Emotionen - nämlich womöglich fehl am Platz! ?
Vive la différence!
Für mich zB hat der Soundtrack eine immens grosse Bedeutung. Quentin Tarantino Filme werden durch den für mich erst anschaubar , und "2001" wäre ohne ihn vermutlich etwas langatmig. Auch andere Dinge , die vordergründig mit der Aussage (!) eines Films nichts zu tun haben wie Kulisse , Ausstattung und Erzähltempo , sind für mich immens wichtig und sorgen mit dafür , dass ich einen Film "annehme" oder eben auch nicht. Wie ein Film auf der emotionalen Ebene wirkt , entscheidet darüber , ob ich ihn vielleicht in meinen "Kopf" lasse. (Umgekehrt hadere ich auch mit vielen postmodernen Operninszenierungen von "Klassikern" , egal wie gut die Musiker sind.)
Deshalb nehme ich zwar Filmtipps von "Weltverstehern" , um nicht die "Philosophen" zu diskreditieren , gerne auf , kann aber häufig nicht so viel damit anfangen. Viele Filmkritiker sind ja etwas "kopflastig" und das ist mir oft zu eindimensional , zu sehr Arthaus-Snobismus. Es erinnert mich an die "Verarbeitung" von Literatur , Kunst und Musik in meiner Schulzeit , als immer nur gefragt wurde "was denkst du?" und nicht "was macht das mit dir?".
Ich möchte dich also ermuntern , auch andere Zugangswege zur Betrachtung von Kultur und der Diskussion darüber zuzulassen , die von deinen Kriterien abweichen - vielleicht mit dem "Eisbergmodell" der Psychologie im Hinterkopf , nach dem "das Bewusste" (der "Kopf") nur einen kleinen Teil von uns Menschen ausmacht. Den "Kopf" kann man dann sehr gut einsetzen , um seine (auf Emotionen basierenden) Vorurteile zu überprüfen und zu hinterfragen. Da sind sie - die Emotionen - nämlich womöglich fehl am Platz! ?
Vive la différence!