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RegistrierenIst schon seltsam...das letzte was ich in Dokus suche sind Dramaturgie und Theatralik. Ich suche in Dokus dagegen Wissen und Information. Oder in anderen Worten: Verständnis & Bewusstsein.
Das Problem mit heutigen Dokus ist vor allem, dass reihenweise Emotionen ausgelöst werden sollen. Dabei ist es genau das was wir in dieser emotional & explosiv aufgeladenen Zeit am wenigstens brauchen. Besonders in erster und zweiter Weltkrieg Dokus ist das ein unglaubliches Problem geworden, weil es sogar mich - einen Cosmopoliten, auf den Nationalismus insgesamt einstimmte mit all den emotionalen Triggern. Sodass ich mich sogar schonmal in der absurden Situation wiederfand, dass ich das zu verteidigen begann was ich verabscheue - wie etwa Nazis und Nationalismus. Einfach nur weil sie deutsche waren und ich deutscher bin, da "muss man ja zusammenhalten - irgendwie" Glücklicherweise ließ es gleich wieder nach als ich ein paar Tage am Stück aufhörte Dokus über Kriege zu gucken.
Seither guck ich keine Dokus über den zweiten Weltkrieg mehr. Aber zurück zu Naturdokus: die sind ne ganz anew Hausnummer, da sie mittlerweile geradezu einstimmig und wenig objektiv, aber extrem dramaturgisch und emotional - immer wieder den Klimawandel rausholen um die Menschen drauf einzustimmen. Und das ist zweifelsohne eine Agenda. Und damit ein großes Problem. Ja, wir haben Klimawandel durch Menschen etwa verzehnfacht in seiner Geschwindigkeit und seinem Ausmaß. Dennoch ist es schlecht Dokus subjektiv zu gestalten - das triggert nämlich letztlich nur all jene Menschen die durch Politik generell - ihre Selbstbestimmung und ihre Existenz gefährdet sehen. Zurecht auch noch. Aber auch der Kampf gegen Klimawandel ist legitim. Und das ist das Problem - Wenn wir dieses Problem lösen wollen - müssen wir unter allen Umständen objektiv bleiben.
Aber nun gut ich drifte viel zu sehr ab.
Zum Beweis dass auch ich nicht davor gefeit bin dramaturgische Dokus gut zu finden: Planet Earth II ist eine wahnsinns Dokuserie von und mit David Attenborough. Allein schon die Bildqualität der Kameras, genau wie die Perspektiven und eingegangen Naturszenen - sind Attenberaubend. Haha kleine schlechter Gag. Atemberaubend ist natürlich gemeint!
Jedenfalls tausendmal besser als alle Naturdokus aus Deutschland, die meist noch viel dramaturgischer sind als die von David Attenborough, und dass will schon was heißen. Allerdings finde ich Road Trip Specials von Clarkson, May und Hammond (Top Gear und The Grand Tour) weitaus interessanter mittlerweile. Denn wir haben vor allem Probleme untereinander - wir Menschen. Und Dokus über Tiere und Pflanzen helfen da wenig. Fremde Kulturen in ihrer Heimat kennenzulernen, ist dagegen pures Gold wert.
Aber jedem das seine. Ich urteile generell nicht mehr über Geschmack anderer. Wozu auch Meinungen zählen - da sie nichts anderes sind als Geschmacksbekundungen.
Roman Ende 😅😂😂
Nun dürft ihr euch wieder über den Pvt. Mompfred auslassen. Ich lese es eh nicht. 🤔🤷
Lg
Pvt. Mompfred
Das Problem mit heutigen Dokus ist vor allem, dass reihenweise Emotionen ausgelöst werden sollen. Dabei ist es genau das was wir in dieser emotional & explosiv aufgeladenen Zeit am wenigstens brauchen. Besonders in erster und zweiter Weltkrieg Dokus ist das ein unglaubliches Problem geworden, weil es sogar mich - einen Cosmopoliten, auf den Nationalismus insgesamt einstimmte mit all den emotionalen Triggern. Sodass ich mich sogar schonmal in der absurden Situation wiederfand, dass ich das zu verteidigen begann was ich verabscheue - wie etwa Nazis und Nationalismus. Einfach nur weil sie deutsche waren und ich deutscher bin, da "muss man ja zusammenhalten - irgendwie" Glücklicherweise ließ es gleich wieder nach als ich ein paar Tage am Stück aufhörte Dokus über Kriege zu gucken.
Seither guck ich keine Dokus über den zweiten Weltkrieg mehr. Aber zurück zu Naturdokus: die sind ne ganz anew Hausnummer, da sie mittlerweile geradezu einstimmig und wenig objektiv, aber extrem dramaturgisch und emotional - immer wieder den Klimawandel rausholen um die Menschen drauf einzustimmen. Und das ist zweifelsohne eine Agenda. Und damit ein großes Problem. Ja, wir haben Klimawandel durch Menschen etwa verzehnfacht in seiner Geschwindigkeit und seinem Ausmaß. Dennoch ist es schlecht Dokus subjektiv zu gestalten - das triggert nämlich letztlich nur all jene Menschen die durch Politik generell - ihre Selbstbestimmung und ihre Existenz gefährdet sehen. Zurecht auch noch. Aber auch der Kampf gegen Klimawandel ist legitim. Und das ist das Problem - Wenn wir dieses Problem lösen wollen - müssen wir unter allen Umständen objektiv bleiben.
Aber nun gut ich drifte viel zu sehr ab.
Zum Beweis dass auch ich nicht davor gefeit bin dramaturgische Dokus gut zu finden: Planet Earth II ist eine wahnsinns Dokuserie von und mit David Attenborough. Allein schon die Bildqualität der Kameras, genau wie die Perspektiven und eingegangen Naturszenen - sind Attenberaubend. Haha kleine schlechter Gag. Atemberaubend ist natürlich gemeint!
Jedenfalls tausendmal besser als alle Naturdokus aus Deutschland, die meist noch viel dramaturgischer sind als die von David Attenborough, und dass will schon was heißen. Allerdings finde ich Road Trip Specials von Clarkson, May und Hammond (Top Gear und The Grand Tour) weitaus interessanter mittlerweile. Denn wir haben vor allem Probleme untereinander - wir Menschen. Und Dokus über Tiere und Pflanzen helfen da wenig. Fremde Kulturen in ihrer Heimat kennenzulernen, ist dagegen pures Gold wert.
Aber jedem das seine. Ich urteile generell nicht mehr über Geschmack anderer. Wozu auch Meinungen zählen - da sie nichts anderes sind als Geschmacksbekundungen.
Roman Ende 😅😂😂
Nun dürft ihr euch wieder über den Pvt. Mompfred auslassen. Ich lese es eh nicht. 🤔🤷
Lg
Pvt. Mompfred