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Registrieren@Chris. Ältere indische Filme kennt hierzulande anscheinend kaum jemand & sind auf ihre Weise genauso hochwertig, wie ältere japanische Filme. Da ist nichts mit "Gehoppse".
Das indische Kino hat bereits vor 1900 angefangen. Es gibt eine Stummfilmzeit.
Eine Hoch-Zeit hatte es in den 50ger Jahren mit dem Filmemacher Satyajit Ray, welcher, von französischen Filmen inspiriert, die international anerkannte & hochgelobte Apu-Trilogie erschuf.
Neuere indische Filme kommen zwar meist mit "Gehoppse", ich frage mich da aber wirklich, weshalb sie deshalb so dermaßen abgewertet werden, während amerikanische Musicals (welche ich hingegen kaum eines auch nur erträglich finde!) so dermaßen hochgelobt werden.
Die Choreographie der indischen Filme überragt des öfteren alles, was das amerikanische Kino an SingSang&Tanz zu bieten hat!
Es gibt ganz hervorragende Filme, wie z.B. "Lagaan - Once upon a Time in India" (2001), "Swades" (2004) &, wie ich gestehen muss, mag ich v.a. auch sehr die Filme mit Aamir Khan, welche verschiedene sozial- & religiöskritische Fragen aufwerfen & zudem sehr lustig sind, wie z.B. "Rang de Basanti", "3 Idiots", "PK", &, der von ihm selbst regierte, "Taare Zameen par", in welchem es um einen kleinen Jungen geht, welcher Legastheniker ist.
Neuere indische Filme kommen auch durchaus ohne jegliche Gesangs- & Tanzeinlagen aus. Wie z.B. der absolut hervorragende “Drishyam“(2015), welcher manch einen französischen Thriller übertrifft. "Andhadhun"(2018) ist ein verwickelter Mystery-Thriller". "Super 30" ist ein sozialkritischer Film um einen Lehrer, welcher es schafft, seine sozial benachteiligten Schüler bei einem Wettbewerb herauszubringen. In "Gully Boy" geht es um einen jungen Mann, welcher sich aus den untersten Schichten seinen Platz als Rapper erkämpft. "Article15"(2019) hat eine total spannende Story aufgrund hanebüchener gesellschaftlicher Zustände.
Und dann gibt es z.B. auch noch sowas wie "Badla", ein Remake des spanischen Films "Contratiempo" aka "The invisible Guest", welcher jetzt nicht gerade herausragend ist, aber durchaus gut ist & nicht schlechter, als manches amerikanische Remake bekannter Filme.
Dies alles nur in dieser unverschämten Ausführlichkeit, um endlich mal zu sagen, dass das indische Kino keineswegs uninteressant, sondern sehr gut! dazu vergnüglich, spannend & unterhaltsam ist, wie "unsere" Filme auch!
Sehr liebe Grüße!
Das indische Kino hat bereits vor 1900 angefangen. Es gibt eine Stummfilmzeit.
Eine Hoch-Zeit hatte es in den 50ger Jahren mit dem Filmemacher Satyajit Ray, welcher, von französischen Filmen inspiriert, die international anerkannte & hochgelobte Apu-Trilogie erschuf.
Neuere indische Filme kommen zwar meist mit "Gehoppse", ich frage mich da aber wirklich, weshalb sie deshalb so dermaßen abgewertet werden, während amerikanische Musicals (welche ich hingegen kaum eines auch nur erträglich finde!) so dermaßen hochgelobt werden.
Die Choreographie der indischen Filme überragt des öfteren alles, was das amerikanische Kino an SingSang&Tanz zu bieten hat!
Es gibt ganz hervorragende Filme, wie z.B. "Lagaan - Once upon a Time in India" (2001), "Swades" (2004) &, wie ich gestehen muss, mag ich v.a. auch sehr die Filme mit Aamir Khan, welche verschiedene sozial- & religiöskritische Fragen aufwerfen & zudem sehr lustig sind, wie z.B. "Rang de Basanti", "3 Idiots", "PK", &, der von ihm selbst regierte, "Taare Zameen par", in welchem es um einen kleinen Jungen geht, welcher Legastheniker ist.
Neuere indische Filme kommen auch durchaus ohne jegliche Gesangs- & Tanzeinlagen aus. Wie z.B. der absolut hervorragende “Drishyam“(2015), welcher manch einen französischen Thriller übertrifft. "Andhadhun"(2018) ist ein verwickelter Mystery-Thriller". "Super 30" ist ein sozialkritischer Film um einen Lehrer, welcher es schafft, seine sozial benachteiligten Schüler bei einem Wettbewerb herauszubringen. In "Gully Boy" geht es um einen jungen Mann, welcher sich aus den untersten Schichten seinen Platz als Rapper erkämpft. "Article15"(2019) hat eine total spannende Story aufgrund hanebüchener gesellschaftlicher Zustände.
Und dann gibt es z.B. auch noch sowas wie "Badla", ein Remake des spanischen Films "Contratiempo" aka "The invisible Guest", welcher jetzt nicht gerade herausragend ist, aber durchaus gut ist & nicht schlechter, als manches amerikanische Remake bekannter Filme.
Dies alles nur in dieser unverschämten Ausführlichkeit, um endlich mal zu sagen, dass das indische Kino keineswegs uninteressant, sondern sehr gut! dazu vergnüglich, spannend & unterhaltsam ist, wie "unsere" Filme auch!
Sehr liebe Grüße!