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Registrieren@FatBoySlim: Meine herablassende Antwort auf deinen ersten Beitrag gestern ist vor allem daraus zu verstehen , dass da kurzzeitig mein Wokeshit-Detektor reagiert hat , weil ich den Eindruck hatte , dass du ausdrücken wolltest , dass doch alles irgendwie gleich (gut) und relevant sei.
Mit deinem zweiten ausführlichen und für mich nachvollziehbaren Beitrag hast du dann diesen Eindruck bei mir ausgeräumt. 😉
Mir geht nämlich dieses Wir-müssen-den-Globalen-Süden-"Sehen" und "emanzipatorische und antikolonialistische Haltung bürgen für die Qualität von Kunst" des linken Kulturbetriebs mehr und mehr auf den Sack.
Bei der Berlinale in diesem Jahr hat ein Film über die Restitution von Raubkunst den Goldenen Bären gewonnen , 2023 war es einer über eine Tages-Psychiatrie auf der Seine. Aber Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter hat ja jetzt zum Glück fertig , es kann also nur besser werden.
Ich möchte von Filmen berührt und unterhalten statt politisch belehrt werden. Bei der Bewertung sollten künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen statt der Woke-Faktor.
Natürlich ist ein Film auch immer irgendwie politisch , wenn nicht offensichtlich dem Inhalt , dann wenigstens der Form nach (wie zB der reaktionäre deutsche Heimatfilm der 50er Jahre oder die kitschigen Bollywood Schmonzetten). Und SciFi (wie der erwähnte "2001" von einem Kubrick , der die Idee von einem Gott für absurd hielt) ist häufig sogar besonders politisch , weil hier parabelhaft und fiktional Dinge dargestellt werden können , die sonst brüskieren würden. Auch in Komödien lässt sich Politik sehr gut verpacken und die Botschaft wirkt dort umso stärker. Was haben wir doch in "Schtonk!" und dem (etwas weniger subtilen , aber dafür schön bösen) "Rotzbub" herrlich über Nazis lachen können.
Genau das mag ich besonders und nicht , wenn mir jemand seine politischen Botschaften auf plumpe oder "betroffene" Weise rechts und links um die Ohren hauen will.
Mit deinem zweiten ausführlichen und für mich nachvollziehbaren Beitrag hast du dann diesen Eindruck bei mir ausgeräumt. 😉
Mir geht nämlich dieses Wir-müssen-den-Globalen-Süden-"Sehen" und "emanzipatorische und antikolonialistische Haltung bürgen für die Qualität von Kunst" des linken Kulturbetriebs mehr und mehr auf den Sack.
Bei der Berlinale in diesem Jahr hat ein Film über die Restitution von Raubkunst den Goldenen Bären gewonnen , 2023 war es einer über eine Tages-Psychiatrie auf der Seine. Aber Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter hat ja jetzt zum Glück fertig , es kann also nur besser werden.
Ich möchte von Filmen berührt und unterhalten statt politisch belehrt werden. Bei der Bewertung sollten künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen statt der Woke-Faktor.
Natürlich ist ein Film auch immer irgendwie politisch , wenn nicht offensichtlich dem Inhalt , dann wenigstens der Form nach (wie zB der reaktionäre deutsche Heimatfilm der 50er Jahre oder die kitschigen Bollywood Schmonzetten). Und SciFi (wie der erwähnte "2001" von einem Kubrick , der die Idee von einem Gott für absurd hielt) ist häufig sogar besonders politisch , weil hier parabelhaft und fiktional Dinge dargestellt werden können , die sonst brüskieren würden. Auch in Komödien lässt sich Politik sehr gut verpacken und die Botschaft wirkt dort umso stärker. Was haben wir doch in "Schtonk!" und dem (etwas weniger subtilen , aber dafür schön bösen) "Rotzbub" herrlich über Nazis lachen können.
Genau das mag ich besonders und nicht , wenn mir jemand seine politischen Botschaften auf plumpe oder "betroffene" Weise rechts und links um die Ohren hauen will.