Laberkasten

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FuN FuN schrieb am 8. Juni 2024 um 23:00
solange mich hier keiner direkt anschreibt, ist doch alles in Ordnung 🙂
FatBoySlim FatBoySlim schrieb am 8. Juni 2024 um 14:45
@Haddekuche. Naja. Zuletzt (NACH Abschluss, & auch zwischendurch) wurde ja die Serie "Succession" so sehr bedacht, auch bei den "Emmy Awards".
Ich habe mir das Ganze runtergeladen & auch schon ausführlich reingeschaut. Bisher kann ich nur Gequatsche & nervig-kapitalistisches Hickhack ausmachen.
Aber vielleicht sollte ich das dann doch von Anfang an sehen, um den Wert (oder auch nicht) erkennen zu können.
Recht lustig fand ich zuletzt "White Lotus". Hat (zumindest für mich) den Vorteil abgeschlossener Stories pro Staffel.
Serien finde ich (bei meinem Konsum & womöglich Alzheimer, haha!) eher anstrengend. Nach einem Jahr oder mehr Wartezeit auf die nächste Staffel, kann ich quasi nochmal von vorn anfangen, weshalb ich dazu tendiere, die Staffeln erstmal (auch über Jahre) zu sammeln, wie z.B. auch bei "The Handmaids Tale".
Zuletzt habe ich (wegen Tipp von einer Freundin) "Outlander" alles bisher erschienene gesehen. Nun muss man aber, noch angeblich bis November, auf den zweiten Teil der siebten Staffel warten. Und, auf unabsehbare Zeit, auf die (angeblich!) letzte achte Abschlussstaffel.
Ich bin dann, nach 1-1/2 Jahren auch völlig raus mit meinem Feeling. Das Sehen ist nicht das gleiche & macht nicht mehr so viel Spaß, als wenn ich es am Stück seh.
Was auch nervt ist, dass, aus kommerziellen Gründen, eine Serie angeblich abgeschlossen ist & dann doch noch weiterläuft. Bei "GoT" haben se es ja jetzt zumindest so elegant gelöst, dass se ne Folgeserie mit seperat-eigener Handlung geschaffen haben.
Lg
Chris Chris schrieb am 7. Juni 2024 um 17:18
Was würde ich nur ohne den Laberkasten machen. Hier erfährt man so viel.
In der GoT-Periode war ich wohl nicht immer aufmerksam genug für andere Stoffe. "The Americans" hatte ich da nur am Rande wahrgenommen. Das Thema ist ja wieder richtig aktuell und spannend. Werde das nachholen.
Haddekuche Haddekuche schrieb am 7. Juni 2024 um 15:51
@Chris, deine Anmerkung erinnerte mich daran, dass es in Cannes auch ein Serienfestival gibt. Was die Auszeichnung wert ist, werde ich dann mal überprüfen - gewonnen hat nämlich eine deutsche Serie, "Die Zweiflers".
Ansonsten ist es mit der Bewertung von Serien wegen der Laufzeit schwierig. Die Medien interessieren sich meist nur für Neuerscheinungen, sehr selten für Abschlüsse. Hilfreich für mich waren dagegen bisher die Bewertungen des American Film Institute (AFI) - zumindest die einzigen, die so wie ich "The Americans" als "beste Serie" erkannten 😊
FatBoySlim FatBoySlim schrieb am 7. Juni 2024 um 14:33
@Chris. Die "Golden Globes" zeichnen doch Serien aus. Habe mir die diesjährige Preisverleihung sogar komplett angesehn & danach gleich die meistgelobte & ausgezeichnete Serie "Beef". Diese fand ich dann überaus grauslich. Keine Ahnung, warum so ein infantiles "Hass"-Drama einen derartigen Anklang findet!? Unfassbar billige Plattitüden, was angeblich "Persiflage" sein soll. Keinerlei interessante Story-Entwicklung über die mehreren Folgen hinweg.
Lg
SOLID SOLID schrieb am 7. Juni 2024 um 13:34
Entspricht also nicht der Wahrheit das du meinem Bruder den Account gezockt hast natürlich... Ehrenlos sag ich doch... Du stehst doch auf Comicfiguren, Pinocchio passt viel besser.
speedyG Administrator-Antwort von: speedyG
nimm mal den aluhut ab und geh weg
speedyG speedyG schrieb am 7. Juni 2024 um 12:58
rechtfertigung? du hast nur unwahre behauptungen wiederholt, und ich habe dir den spiegel vorgehalten.

abrechnung? jetzt heb deinen brüllbolzen wieder auf, und bleib einfach weg wenn du mit funxd fertig bist.
SOLID SOLID schrieb am 7. Juni 2024 um 09:27
@Speedy Das war eine Abrechnung, niemand hat dich um schlechte Rechtfertigungen gebeten. Mic Drop.
SOLID SOLID schrieb am 7. Juni 2024 um 09:21
@Chris ich schätze dich als Person, mit Gefrotzel kann ich umgehen, alles gut. Du bist vermutlich der einzige hier der die Zusammenhänge richtig erfasst. Und tatsächlich sind wir vom Club aus zur Hochwasserhilfe geeilt, zum Teil selbst betroffen. Die 'Solid'arität (der musste sein) der Leute ist schön zu sehen, man fragt sich nur warum dafür solche Katastrophen nötig sind. Vielleicht als Erinnerung an Zusammenhalt und Menschlichkeit. Ansonsten fällt die Gesellschaft ja leider mehr durch Arroganz und Gehässigkeit auf. Liebe Grüße
Chris Chris schrieb am 7. Juni 2024 um 08:26
@SOLID: Wenn ich geahnt hätte , dass du weiter mitliest , hätte ich mir vielleicht die ein oder andere witzelnde Anspielung auf die Herkunft geschenkt. Spässle g'macht 😉
Ich hoffe , ihr seid nicht unmittelbar von den Überschwemmungen betroffen.
Alles andere geht mich nichts an.

@Haddekuche&FatBoySlim: Mein Interesse an der Berlinale kommt wohl daher , dass sie in der Zeit stattfindet , in der ich grosses Kino schaue. Für Pathos , Sentimentalität und schwere Kost muss es bei mir draussen am besten dunkel und kalt sein. Im Frühling und Sommer sind es bei mir dann eher Action und Komödie. Und in diesem Jahr kommt auch noch der Fussball. 😃
Mit dem Goldenen Bären lagen sie mMn aber auch schon "goldrichtig" , zB 2000 bei Magnolia , oder bei den von Haddekuche erwähnten Beispielen.
Allerdings erscheinen die Berlinale-Filme dann frühestens im Sommer auf Blu-ray , die Cannes-Filme im Herbst.
Dass die Berlinale (insbesondere die in diesem Jahr) zu sehr politisch vereinnahmt wird , gesteht mittlerweile sogar der linksliberale Kultur-Mainstream ein.

Festivals und Preisverleihungen sind für mich die Ereignisse , durch die ich hauptsächlich auf neue Filme aufmerksam gemacht werde. Mich interessiert ebenfalls das Drumherum , das Dekadente und Politische. Ich vermisse ein grosses Festival (mit Kategorien und Auszeichnungen) für Serien , wäre an der Zeit.
Persönlich besuchen würde ich allerdings nur eine FedCon. 😉
FatBoySlim FatBoySlim schrieb am 7. Juni 2024 um 07:51
@ Haddekuche. Mit der Berlinale werde ich auch nicht warm. Lebe selber in Berlin & bin hier regelmäßig auf das FantasyFilmfest gegangen, solange es noch am schönen SonyCenter am PotsdamerPlatz stattgefunden hat. Seit, mit dem IMAX, "die größte Leinwand Deutschlands" eingestellt wurde & das gesamte Sony-Kino geschlossen, bin ich quasi heimatlos & sehe alle Filme nur noch zuhause.
Habe immer mal wieder in das Berlinale-Programm reingeschaut, alles, was mich interessierte waren die alten Klassiker.
Ich habe irgendwie keine Ahnung, was die Berlinale so macht (obwohl ich es versucht hab!). Verstehe das auch selber nicht so ganz.
Es sind ja bestimmt keine schlechten Filme. Trotzdem interessiert mich wirklich GAR nichts von dort. Jedes Jahr versuche ich es aufs Neue!
Lg
FatBoySlim FatBoySlim schrieb am 7. Juni 2024 um 07:28
"Solid" schreibt einen Post, der ins "letzte Jahrhundert" gehört 😄 warum nur?
Haddekuche Haddekuche schrieb am 6. Juni 2024 um 16:09
@Chris, schon bewundernswert, dass du dich überhaupt noch damit befasst. Die Berlinale wird von mir sowas von ignoriert, mehr geht nicht. Wenn mir dann mal zufällig ein guter Film unterkommt, der dort teilnahm, staune ich mal kurz und ignoriere weiter. Im Gegensatz zur Oscarverleihung. Die regt mich zwar meist auf, aber immerhin tut sie das.
Meine Lieblingsveranstaltung ist und bleibt Cannes. Zwar gibt es wohl in der Welt kaum ein dekadenteres Kulturfest, aber auch Dekadenz muss man erst einmal können (nimm das, @Hollywood). Die Gewinner der Goldenen Palme habe ich (fast) alle zusammen, am Grand Prix arbeite ich noch. Auch in der Kategorie "Un Certain Regard" gibt es in Cannes immer Interessantes zu entdecken. Und im Rückblick haben die Cannes-Filme auch eine längere Haltbarkeitsdauer als der meiste Oscar-Quatsch.
PS. Habe gerade mal mein Berlinale-Vorurteil überprüft und musste feststellen, dass einer meiner Lieblingsfilme (Das Hochzeitsbankett, 1993) dort gewonnen hatte. Aber gut, ist nun schon 30 Jahre her und den kennt heute - außer Funxd - kein Schweinderl. "Nader und Smin" immerhin erst 2011.
speedyG speedyG schrieb am 6. Juni 2024 um 13:36
nachdem hier scheinbar etwas ruhe eingekehrt ist, kehre ich nicht mehr mit eisernem besen.

zu dieser eingebildeten shice von wegen kapern, löschen usw. möchte ich eigentlich nichts mehr schreiben. du oder dein „verein“ haben ja selbst/selber unter anderem nick gepostet und gehatet. egal. thema ist für mich erledigt.

eure „vereinsspenden“ an projekte vor ort finden wir lobenswert und prima. da ist euer geld bestimmt gut aufgehoben. schade, dass wir als spendenziel nicht dabei sind, aber wir sind ja auch kein soziales projekt. unsere filme nehmt, schaut und führt ihr anscheinend gerne auf (im jugendheim?) das hat ein gewisses „geschmäckle“, gell?

funxd ist nach wie vor ein hobby von uns, und wir leben nicht im sherwood forest. dieses hobby, an dem wir euch teilhaben lassen, kostet halt außer unsagbar viel zeit auch geld; wir sammeln ja keine kronkorken oder bierdeckel. deshalb sind wir für ein dankeschön in form von geld immer dankbar.

was soll denn der unsinn im letzten abschnitt? wohlfühlatmosphäre schaffen, troll- und hate- toleranz, accountkuhhandel… das schreibt jemand, der selbst getrollt und gehatet hat und jetzt das fehlen von wohlfühlatmospäre beklagt. wir sind ehrenlos?
das könnt ihr mal auf die tagesordnung setzen beim nächsten treffen im „club der dummen buben“

wie zu lesen toleriere ich das geschreibsel, wenn es auch keinesfalls die wahrheit ist. jetzt warten wir alle mit langeweile darauf, wie du oder deine kumpel euch rechtfertigt und behauptet nur reagiert zu haben. lulz
SOLID SOLID schrieb am 6. Juni 2024 um 11:53
"Aber du wirst auch zugeben , dass SOLIDs Bruder mit dem Nickname "Trolltroll" sehr wahrscheinlich recht hat. Der war - als Profilname (also dem für die Registrierung) - mit Sicherheit frei. Ich hatte ja bereits den Tipp gegeben , sich den Unterschied von Profilname und Anzeigename zu vergegenwärtigen.
Jetzt bleibt nur noch die Frage , ob SOLIDs Bruder von dem (früher) noch nicht registrierten Trolltroll bei der Wahl des Profilnamens "inspiriert" wurde. In dem Fall müsste man dann vielleicht tatsächlich von "Kapern" sprechen. Und deshalb hatte Trolltroll dann ja auch Probleme mit seiner Registrierung , wenn ich mich recht erinnere."

- Richtig!! Kapern ist was Speedy hier im Hintergrund treibt. Eine bereits registrierte Domain kann man auch nicht mehr für sich registrieren, auch wenn man früher mal ne Idee hatte, is nunmal so. Von daher ist mein Bruder der legitime Trolltroll.

Dieser nette Streich wurde dann tatsächlich rasch von speedyG durch Sperrung der angemeldeten Nicks unterbunden, mit der Begründung, den User Idioten-Klatscher schützen zu wollen (macht mich heute noch leicht fassungslos).

Wieder schritt speedyG schnell ein, und nun heulte SOLID, er habe das Recht auf "Trolltroll".

Woot? Daran kann mich überhaupt nicht erinnern ¯\_(ツ)_/¯

- Ich kenne keinen Idioten-Klatscher, bzw bin neutral sagte ich immer, ich setzte mich immer für nen Hass freien LK ein. Und der unregistrierte Trolltroll hated und stichelt nicht zu knapp unter dem Deckmantel das er ja nur Trolle trollt, kann man ja nachlesen, wenns Speedy nicht gelöscht hat.

Auf jeden Fall wird unser Club hier nichts spenden!!

(Wir sind ein Sozialer Club unterstützen mit Spenden aus unseren Partys das Tierheim und das Jugendhaus (dort werden auch Filme geschaut). Wir schauen uns diese Projekte natürlich genauer an. Wir sitzen zusammen in unserem Clubhaus haben ne gute Zeit, stöbern im Netz, arbeiten an unseren sozialen Projekten und sind gegen Hass aller Art auch im Netz. FunXD hat uns deshalb auf verschiedene Arten interessiert. Zum einen, eine Art Robin Hood Projekt, das mögen wir, nimm es den Reichen gib es den Armen.
Zum anderen das schlechte miteinander, bzw der geduldete hate. Wenn man soziale Kommunikation anbietet, sollte man auch drauf achten das es ordentlich bleibt.
Deshalb ist das Gesamtprojekt FunXD in unserer Bewertung durchgefallen und wird nicht durch Spenden unterstützt.)

Jetzt hör ich wieder, wir sind kein kommerzielles Projekt, ist richtig. Aber erinnern wir uns doch an verschiedene Spendenaufrufe oder das Schenkungs-Thermometer.
Wenn man Spenden haben möchte, sollte man die Community bestärken, eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Eine Troll und hate Toleranz und Accountkuhhandel ist schlecht fürs Image und ehrenlos.
Mal schaun ob Speedy die Wahrheit tolerieren kann und wie lange der Post steht.
Chris Chris schrieb am 6. Juni 2024 um 07:49
@FatBoySlim: Ist angekommen. Sorry , wenn dich mein Furor getroffen haben sollte , und danke für die Hinweise auf mir grösstenteils tatsächlich (noch) unbekannte indische Filme.
Ich wollte auch keine neuen Fässer aufmachen. Es ging immer noch um Bewertungen je nach soziokulturellem Hintergrund und - was ich ursprünglich (fälschlicherweise) vermutet hatte - unterstellten westlichen Kulturchauvinismus.
Spätestens nachdem ich "The Fall" von Tarsem Singh durchgestanden habe , ein bemühtes Werk mit interessanter Bildsprache , weise ich den aber weit von mir. 😉

Und damit etwas klarer wird , was mir sauer aufgestossen ist beim Gewinner des Goldenen Bären , hier ein aussagekräftiger Ausschnitt: Dahomey - Teaser
Der identitäts-linke Kulturbetrieb verallgemeinert und macht ein konkretes Thema für Benin und Frankreich zur allgemeinen Anklage des Globalen Südens gegen westliche Kulturhegemonie. Der Film wird dann ausgezeichnet wofür? Für seine künstlerische Bedeutung oder seinen Woke-Faktor?
Für mich auf jeden Fall befremdlich. Und dem jungen Mann , der in dem Ausschnitt zu sehen ist , stünde zB auch ein umfangreiches Angebot aus Nollywood (Nigeria) zur Verfügung , wenn er Filme bevorzugt , die besser zu seiner Identität und Lebenswirklichkeit passen.
Den globalen kulturellen Austausch begrüsse ich , behalte mir allerdings vor , nicht alles toll zu finden , nicht alles mit öffentlichem Geld gefördert sehen zu wollen , mir trotzdem keinen Kulturchauvinismus vorwerfen zu lassen und auch "hinterfragen" zu dürfen , nach denselben Kriterien wie du: persönliches Erleben, Vergnügen oder Missvergnügen

Beim globalen kulturellen Austausch könnte man übrigens noch das ebenfalls von den Identitäts-Linken forcierte Thema "kulturelle Aneignung durch den Westen" betrachten , aber das wäre dann tatsächlich ein neues Fass.

@Haddekuche: Falls du den Avatar tatsächlich nicht zuordnen kannst , sind wir entweder unterschiedlich alt , oder du hast dich in deiner Jugend mit sinnvolleren Sachen beschäftigt als ich. 😉
Wie auch immer , der Stoff soll jetzt verfilmt werden , dann könnte dir der Avatar evtl. im nächsten Jahr wiederbegegnen. Ich selbst werde mir das Machwerk dann aber vermutlich ersparen.
FatBoySlim FatBoySlim schrieb am 6. Juni 2024 um 05:55
@Chris. Ich habe das gar nicht als herablassend empfunden, höchstens, dass Du die Filme eben noch nicht kennst.
Und meine Meinung orientiert sich tatsächlich nicht im geringsten an irgendwelchen bescheuerten Woke-Zielen. Meine Meinung, dass deren Tun & merkwürdiger "Gerechtigkeitssinn" geradezu verbrecherisch ist, hatte ich ja bereits an anderer Stelle kundgetan!
Ich beurteile Filme nur nach meinem ganz persönlichen Erleben, Vergnügen oder Missvergnügen.
Liebe Grüße!
Haddekuche Haddekuche schrieb am 5. Juni 2024 um 13:32
Chris macht neue Fässer auf 😂
So ist sein neuer Avatar wohl doch kein Gladiatorenschild, sondern die Warnung vor Radioaktivität 😜
Chris Chris schrieb am 5. Juni 2024 um 08:19
@FatBoySlim: Meine herablassende Antwort auf deinen ersten Beitrag gestern ist vor allem daraus zu verstehen , dass da kurzzeitig mein Wokeshit-Detektor reagiert hat , weil ich den Eindruck hatte , dass du ausdrücken wolltest , dass doch alles irgendwie gleich (gut) und relevant sei.
Mit deinem zweiten ausführlichen und für mich nachvollziehbaren Beitrag hast du dann diesen Eindruck bei mir ausgeräumt. 😉

Mir geht nämlich dieses Wir-müssen-den-Globalen-Süden-"Sehen" und "emanzipatorische und antikolonialistische Haltung bürgen für die Qualität von Kunst" des linken Kulturbetriebs mehr und mehr auf den Sack.
Bei der Berlinale in diesem Jahr hat ein Film über die Restitution von Raubkunst den Goldenen Bären gewonnen , 2023 war es einer über eine Tages-Psychiatrie auf der Seine. Aber Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter hat ja jetzt zum Glück fertig , es kann also nur besser werden.
Ich möchte von Filmen berührt und unterhalten statt politisch belehrt werden. Bei der Bewertung sollten künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen statt der Woke-Faktor.
Natürlich ist ein Film auch immer irgendwie politisch , wenn nicht offensichtlich dem Inhalt , dann wenigstens der Form nach (wie zB der reaktionäre deutsche Heimatfilm der 50er Jahre oder die kitschigen Bollywood Schmonzetten). Und SciFi (wie der erwähnte "2001" von einem Kubrick , der die Idee von einem Gott für absurd hielt) ist häufig sogar besonders politisch , weil hier parabelhaft und fiktional Dinge dargestellt werden können , die sonst brüskieren würden. Auch in Komödien lässt sich Politik sehr gut verpacken und die Botschaft wirkt dort umso stärker. Was haben wir doch in "Schtonk!" und dem (etwas weniger subtilen , aber dafür schön bösen) "Rotzbub" herrlich über Nazis lachen können.
Genau das mag ich besonders und nicht , wenn mir jemand seine politischen Botschaften auf plumpe oder "betroffene" Weise rechts und links um die Ohren hauen will.
Kamerad✘265 Kamerad✘265 schrieb am 5. Juni 2024 um 03:11
"Unfassbar hohe Bewertungen haben übrigens auch Animes, sowohl bei Serien als auch Filmen, und Naturdokus."

Bei den Animes ist der Score bei MyAnimeList um einiges aussagekräftiger als IMDB. Warum? Weil wahrscheinlich hier die Bewerter bei der Movie Database immer noch die Minderheit darstellen. Die meisten Fans sind bei MAL. Bei den Naturdokus weiß ich es nicht. Aber bei Filmen sind für mich die IMDB- und bei Serien die TVDB-Scores relevant.