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@FatBoySlim: Meine herablassende Antwort auf deinen ersten Beitrag gestern ist vor allem daraus zu verstehen , dass da kurzzeitig mein Wokeshit-Detektor reagiert hat , weil ich den Eindruck hatte , dass du ausdrücken wolltest , dass doch alles irgendwie gleich (gut) und relevant sei.
Mit deinem zweiten ausführlichen und für mich nachvollziehbaren Beitrag hast du dann diesen Eindruck bei mir ausgeräumt. 😉
Mir geht nämlich dieses Wir-müssen-den-Globalen-Süden-"Sehen" und "emanzipatorische und antikolonialistische Haltung bürgen für die Qualität von Kunst" des linken Kulturbetriebs mehr und mehr auf den Sack.
Bei der Berlinale in diesem Jahr hat ein Film über die Restitution von Raubkunst den Goldenen Bären gewonnen , 2023 war es einer über eine Tages-Psychiatrie auf der Seine. Aber Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter hat ja jetzt zum Glück fertig , es kann also nur besser werden.
Ich möchte von Filmen berührt und unterhalten statt politisch belehrt werden. Bei der Bewertung sollten künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen statt der Woke-Faktor.
Natürlich ist ein Film auch immer irgendwie politisch , wenn nicht offensichtlich dem Inhalt , dann wenigstens der Form nach (wie zB der reaktionäre deutsche Heimatfilm der 50er Jahre oder die kitschigen Bollywood Schmonzetten). Und SciFi (wie der erwähnte "2001" von einem Kubrick , der die Idee von einem Gott für absurd hielt) ist häufig sogar besonders politisch , weil hier parabelhaft und fiktional Dinge dargestellt werden können , die sonst brüskieren würden. Auch in Komödien lässt sich Politik sehr gut verpacken und die Botschaft wirkt dort umso stärker. Was haben wir doch in "Schtonk!" und dem (etwas weniger subtilen , aber dafür schön bösen) "Rotzbub" herrlich über Nazis lachen können.
Genau das mag ich besonders und nicht , wenn mir jemand seine politischen Botschaften auf plumpe oder "betroffene" Weise rechts und links um die Ohren hauen will.
Mit deinem zweiten ausführlichen und für mich nachvollziehbaren Beitrag hast du dann diesen Eindruck bei mir ausgeräumt. 😉
Mir geht nämlich dieses Wir-müssen-den-Globalen-Süden-"Sehen" und "emanzipatorische und antikolonialistische Haltung bürgen für die Qualität von Kunst" des linken Kulturbetriebs mehr und mehr auf den Sack.
Bei der Berlinale in diesem Jahr hat ein Film über die Restitution von Raubkunst den Goldenen Bären gewonnen , 2023 war es einer über eine Tages-Psychiatrie auf der Seine. Aber Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter hat ja jetzt zum Glück fertig , es kann also nur besser werden.
Ich möchte von Filmen berührt und unterhalten statt politisch belehrt werden. Bei der Bewertung sollten künstlerische Aspekte im Vordergrund stehen statt der Woke-Faktor.
Natürlich ist ein Film auch immer irgendwie politisch , wenn nicht offensichtlich dem Inhalt , dann wenigstens der Form nach (wie zB der reaktionäre deutsche Heimatfilm der 50er Jahre oder die kitschigen Bollywood Schmonzetten). Und SciFi (wie der erwähnte "2001" von einem Kubrick , der die Idee von einem Gott für absurd hielt) ist häufig sogar besonders politisch , weil hier parabelhaft und fiktional Dinge dargestellt werden können , die sonst brüskieren würden. Auch in Komödien lässt sich Politik sehr gut verpacken und die Botschaft wirkt dort umso stärker. Was haben wir doch in "Schtonk!" und dem (etwas weniger subtilen , aber dafür schön bösen) "Rotzbub" herrlich über Nazis lachen können.
Genau das mag ich besonders und nicht , wenn mir jemand seine politischen Botschaften auf plumpe oder "betroffene" Weise rechts und links um die Ohren hauen will.
"Unfassbar hohe Bewertungen haben übrigens auch Animes, sowohl bei Serien als auch Filmen, und Naturdokus."
Bei den Animes ist der Score bei MyAnimeList um einiges aussagekräftiger als IMDB. Warum? Weil wahrscheinlich hier die Bewerter bei der Movie Database immer noch die Minderheit darstellen. Die meisten Fans sind bei MAL. Bei den Naturdokus weiß ich es nicht. Aber bei Filmen sind für mich die IMDB- und bei Serien die TVDB-Scores relevant.
Bei den Animes ist der Score bei MyAnimeList um einiges aussagekräftiger als IMDB. Warum? Weil wahrscheinlich hier die Bewerter bei der Movie Database immer noch die Minderheit darstellen. Die meisten Fans sind bei MAL. Bei den Naturdokus weiß ich es nicht. Aber bei Filmen sind für mich die IMDB- und bei Serien die TVDB-Scores relevant.
Naja, man muss es halt differenziert sehen. Serien sind schon wieder was anderes, werden viel höher bewertet (weit über 50% meiner Serien haben eine Bewertung von über 8. Bei Filmen sind es deutlich unter 10%). Unfassbar hohe Bewertungen haben übrigens auch Animes, sowohl bei Serien als auch Filmen, und Naturdokus.
Somit hilft (mir) die IMDB-Bewertung nur innerhalb einer "Kategorie" zur Orientierung.
Somit hilft (mir) die IMDB-Bewertung nur innerhalb einer "Kategorie" zur Orientierung.
Wohl wahr, dass diese rührselige Schmonzette "Die Verurteilten" nicht der beste Film aller Zeiten ist! 😄
Dass "2001" nicht so gut abgeschnitten hat, liegt wohl daran, dass es bestimmt viele Leute gibt, die den ganz furchtbar finden. 😆😅 Ich gehöre dazu, obwohl ich den Wert anerkenne. (Habe aber keine Bewertung bei ImdB abgegeben! 😉)
Ich wollte auch gar nicht die indischen Filme an die Spitze heben, fand nur die Aussage fragwürdig, dass da irgendwie Manipulation im Spiel sein soll, bzw. "die Bewertung hinterfragt" werden sollte, als ob bei der Wahl manipuliert wurde. ImdB ist letztlich (was man an "Die Verurteilten" sieht) auch nur Mainstream & nicht Meinung eines "erlesenen Filmkreises" (wobei mich die Meinung eines solchen wohl auch nicht so sehr interessiert).
Meine persönlichen Top100 sehen eh ganz anders aus, Eure wahrscheinlich auch.
Ansonsten ging es wahrscheinlich jedem schon so, dass er einen Film, in die eine oder andere Richtung, völlig anders als der Strom gesehen hat.
Liebe Grüße
Dass "2001" nicht so gut abgeschnitten hat, liegt wohl daran, dass es bestimmt viele Leute gibt, die den ganz furchtbar finden. 😆😅 Ich gehöre dazu, obwohl ich den Wert anerkenne. (Habe aber keine Bewertung bei ImdB abgegeben! 😉)
Ich wollte auch gar nicht die indischen Filme an die Spitze heben, fand nur die Aussage fragwürdig, dass da irgendwie Manipulation im Spiel sein soll, bzw. "die Bewertung hinterfragt" werden sollte, als ob bei der Wahl manipuliert wurde. ImdB ist letztlich (was man an "Die Verurteilten" sieht) auch nur Mainstream & nicht Meinung eines "erlesenen Filmkreises" (wobei mich die Meinung eines solchen wohl auch nicht so sehr interessiert).
Meine persönlichen Top100 sehen eh ganz anders aus, Eure wahrscheinlich auch.
Ansonsten ging es wahrscheinlich jedem schon so, dass er einen Film, in die eine oder andere Richtung, völlig anders als der Strom gesehen hat.
Liebe Grüße
Du liebst 3 Idiots?
Du hasst 2001?
Du verehrst Die Verurteilten?
Sprich dich aus!
Du hasst 2001?
Du verehrst Die Verurteilten?
Sprich dich aus!
Ganz genau. Und IMDB bewertet 3 Idiots höher als die Odyssee.
(Und ja, "Die Verurteilten" ist auch nicht der beste Film aller Zeiten)
(Und ja, "Die Verurteilten" ist auch nicht der beste Film aller Zeiten)
@speedyG, ich dachte, es ging um die länderspezifischen Bewertungen in der IMDB allgemein, zuletzt um Indien speziell. Was war denn nach deiner Wahrnehmung das Thema?
Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: So richtig unbekannt ist mir das ukrainische Kino. Von den (nach Wikipedia) "100 besten Filmen in der Geschichte des ukrainischen Kinos" kenne ich gerade mal "Der Mann mit der Kamera (1929)". Der genannte "Operation: Donbass (2018)" ist übrigens nicht aufgeführt.
PS: Warum werden Links hier als Spam zurückgewiesen?
PS: Warum werden Links hier als Spam zurückgewiesen?
Es ging - zumindest - mir nicht um die Qualität indischer Filme. Das könntest du (@FBS) auch wissen, hatten wir dieses Thema hier doch schon mehr als einmal.
Apu hast du selbst erwähnt, ich ergänze um das bedrückende Salaam Bombay, Monsoon Wedding (hätte auch von Robert Altman sein können) oder auch - bezaubernd - Lunchbox.
Aber wenn man sich beispielsweise die IMDB Top 250 anschaut, haben die vertretenen indischen Filme - meiner ganz persönlichen Meinung nach - dort nix zu suchen. Okay, natürlich würde ich auch anderes dort gerne streichen, aber hier pauschalisiere ich. "3 Idiots" besser als 2001? Lachhaft!
Apu hast du selbst erwähnt, ich ergänze um das bedrückende Salaam Bombay, Monsoon Wedding (hätte auch von Robert Altman sein können) oder auch - bezaubernd - Lunchbox.
Aber wenn man sich beispielsweise die IMDB Top 250 anschaut, haben die vertretenen indischen Filme - meiner ganz persönlichen Meinung nach - dort nix zu suchen. Okay, natürlich würde ich auch anderes dort gerne streichen, aber hier pauschalisiere ich. "3 Idiots" besser als 2001? Lachhaft!
@Chris. Ältere indische Filme kennt hierzulande anscheinend kaum jemand & sind auf ihre Weise genauso hochwertig, wie ältere japanische Filme. Da ist nichts mit "Gehoppse".
Das indische Kino hat bereits vor 1900 angefangen. Es gibt eine Stummfilmzeit.
Eine Hoch-Zeit hatte es in den 50ger Jahren mit dem Filmemacher Satyajit Ray, welcher, von französischen Filmen inspiriert, die international anerkannte & hochgelobte Apu-Trilogie erschuf.
Neuere indische Filme kommen zwar meist mit "Gehoppse", ich frage mich da aber wirklich, weshalb sie deshalb so dermaßen abgewertet werden, während amerikanische Musicals (welche ich hingegen kaum eines auch nur erträglich finde!) so dermaßen hochgelobt werden.
Die Choreographie der indischen Filme überragt des öfteren alles, was das amerikanische Kino an SingSang&Tanz zu bieten hat!
Es gibt ganz hervorragende Filme, wie z.B. "Lagaan - Once upon a Time in India" (2001), "Swades" (2004) &, wie ich gestehen muss, mag ich v.a. auch sehr die Filme mit Aamir Khan, welche verschiedene sozial- & religiöskritische Fragen aufwerfen & zudem sehr lustig sind, wie z.B. "Rang de Basanti", "3 Idiots", "PK", &, der von ihm selbst regierte, "Taare Zameen par", in welchem es um einen kleinen Jungen geht, welcher Legastheniker ist.
Neuere indische Filme kommen auch durchaus ohne jegliche Gesangs- & Tanzeinlagen aus. Wie z.B. der absolut hervorragende “Drishyam“(2015), welcher manch einen französischen Thriller übertrifft. "Andhadhun"(2018) ist ein verwickelter Mystery-Thriller". "Super 30" ist ein sozialkritischer Film um einen Lehrer, welcher es schafft, seine sozial benachteiligten Schüler bei einem Wettbewerb herauszubringen. In "Gully Boy" geht es um einen jungen Mann, welcher sich aus den untersten Schichten seinen Platz als Rapper erkämpft. "Article15"(2019) hat eine total spannende Story aufgrund hanebüchener gesellschaftlicher Zustände.
Und dann gibt es z.B. auch noch sowas wie "Badla", ein Remake des spanischen Films "Contratiempo" aka "The invisible Guest", welcher jetzt nicht gerade herausragend ist, aber durchaus gut ist & nicht schlechter, als manches amerikanische Remake bekannter Filme.
Dies alles nur in dieser unverschämten Ausführlichkeit, um endlich mal zu sagen, dass das indische Kino keineswegs uninteressant, sondern sehr gut! dazu vergnüglich, spannend & unterhaltsam ist, wie "unsere" Filme auch!
Sehr liebe Grüße!
Das indische Kino hat bereits vor 1900 angefangen. Es gibt eine Stummfilmzeit.
Eine Hoch-Zeit hatte es in den 50ger Jahren mit dem Filmemacher Satyajit Ray, welcher, von französischen Filmen inspiriert, die international anerkannte & hochgelobte Apu-Trilogie erschuf.
Neuere indische Filme kommen zwar meist mit "Gehoppse", ich frage mich da aber wirklich, weshalb sie deshalb so dermaßen abgewertet werden, während amerikanische Musicals (welche ich hingegen kaum eines auch nur erträglich finde!) so dermaßen hochgelobt werden.
Die Choreographie der indischen Filme überragt des öfteren alles, was das amerikanische Kino an SingSang&Tanz zu bieten hat!
Es gibt ganz hervorragende Filme, wie z.B. "Lagaan - Once upon a Time in India" (2001), "Swades" (2004) &, wie ich gestehen muss, mag ich v.a. auch sehr die Filme mit Aamir Khan, welche verschiedene sozial- & religiöskritische Fragen aufwerfen & zudem sehr lustig sind, wie z.B. "Rang de Basanti", "3 Idiots", "PK", &, der von ihm selbst regierte, "Taare Zameen par", in welchem es um einen kleinen Jungen geht, welcher Legastheniker ist.
Neuere indische Filme kommen auch durchaus ohne jegliche Gesangs- & Tanzeinlagen aus. Wie z.B. der absolut hervorragende “Drishyam“(2015), welcher manch einen französischen Thriller übertrifft. "Andhadhun"(2018) ist ein verwickelter Mystery-Thriller". "Super 30" ist ein sozialkritischer Film um einen Lehrer, welcher es schafft, seine sozial benachteiligten Schüler bei einem Wettbewerb herauszubringen. In "Gully Boy" geht es um einen jungen Mann, welcher sich aus den untersten Schichten seinen Platz als Rapper erkämpft. "Article15"(2019) hat eine total spannende Story aufgrund hanebüchener gesellschaftlicher Zustände.
Und dann gibt es z.B. auch noch sowas wie "Badla", ein Remake des spanischen Films "Contratiempo" aka "The invisible Guest", welcher jetzt nicht gerade herausragend ist, aber durchaus gut ist & nicht schlechter, als manches amerikanische Remake bekannter Filme.
Dies alles nur in dieser unverschämten Ausführlichkeit, um endlich mal zu sagen, dass das indische Kino keineswegs uninteressant, sondern sehr gut! dazu vergnüglich, spannend & unterhaltsam ist, wie "unsere" Filme auch!
Sehr liebe Grüße!
Oje , Bollywood , steht bei mir für Singsang und Gehopse , nichts für ungut , aber muss ich persönlich definitiv "hinterfragen" (ob mir das potenziell gefällt).
Ich habe mir eben mal Bewertungen typischer Bollywood Blockbuster angesehen: Sehr viele positive nicht nur aus Indien , sondern auch aus Bangladesch , Pakistan - und - UK , ist also vermutlich eher ein kulturelles Ding als Patriotismus. Und vermutlich nichts für mich.
Aber dank Haddekuche habe ich jetzt verstanden , wie die Bewertungen ausgewertet werden. Die IMDb geht davon aus , dass die registrierten , abstimmungsberechtigten Nutzer richtige Angaben bei Alter + Geschlecht + Land machen. Abgesehen von Frauen und ihrem Alter erscheint mir das auch gar nicht so abwegig.
Neben dem westlichen Kino mag ich auch das japanische und zunehmend das südkoreanische.
Wenn man sich jetzt die Bewertungen einiger Kurosawa-Filme anschaut , fällt auf , dass Japan als Land gar nicht auftaucht , und es gibt sehr viele positive aus westlichen Ländern. Die Japaner nutzen vermutlich die IMDb nicht und die Filme kommen im Westen sehr gut an. Also auch etwas für mich.
Ich denke , so kann man die IMDb bei nicht-westlichen Filmen ganz gut nutzen.
Und der Film von gestern - Operation: Donbass (2018) - hat insgesamt weniger Bewertungen erhalten als Leute an der aktuellen FUNxd-Umfrage teilgenommen haben. 😄
Kannste also komplett vergessen , die Bewertungen. Die Umfrage natürlich nicht! 😉
Ich habe mir eben mal Bewertungen typischer Bollywood Blockbuster angesehen: Sehr viele positive nicht nur aus Indien , sondern auch aus Bangladesch , Pakistan - und - UK , ist also vermutlich eher ein kulturelles Ding als Patriotismus. Und vermutlich nichts für mich.
Aber dank Haddekuche habe ich jetzt verstanden , wie die Bewertungen ausgewertet werden. Die IMDb geht davon aus , dass die registrierten , abstimmungsberechtigten Nutzer richtige Angaben bei Alter + Geschlecht + Land machen. Abgesehen von Frauen und ihrem Alter erscheint mir das auch gar nicht so abwegig.
Neben dem westlichen Kino mag ich auch das japanische und zunehmend das südkoreanische.
Wenn man sich jetzt die Bewertungen einiger Kurosawa-Filme anschaut , fällt auf , dass Japan als Land gar nicht auftaucht , und es gibt sehr viele positive aus westlichen Ländern. Die Japaner nutzen vermutlich die IMDb nicht und die Filme kommen im Westen sehr gut an. Also auch etwas für mich.
Ich denke , so kann man die IMDb bei nicht-westlichen Filmen ganz gut nutzen.
Und der Film von gestern - Operation: Donbass (2018) - hat insgesamt weniger Bewertungen erhalten als Leute an der aktuellen FUNxd-Umfrage teilgenommen haben. 😄
Kannste also komplett vergessen , die Bewertungen. Die Umfrage natürlich nicht! 😉
Wieso muss man denn hochbewertete Filme aus Indien mehr hinterfragen, als aus anderen Ländern?
Das Land übt zwar eine sehr fragwürdige Politik aus, diese ist aber (im Gegensatz, tatsächlich zur Türkei, China u.ä. diktatorischen Ländern) nicht unbedingt auf das Ansehen ihrer Filme angewiesen.
Ich verstehe nach wie vor nicht, warum indische Filme vom "Westen" so sehr verächtlich abgetan werden. Ich habe viele gesehen, welche wirklich ganz herausrausragend sind & die gute Bewertung bei ImdB vollends verdient haben, weitaus mehr noch, als irgendwelche amerikanischen Schinken mit einer, für mich völlig überzogenen, unverständlichen & ja, ärgerlich guten Bewertung.
Schwächere indische Filme schneiden, meiner Beobachtung nach, auch bei ImdB nicht so gut ab, insofern sehe ich da nichts, was hinterfragt werden müsste, außer, dass die Inder tatsächlich ein vielzähliges Volk sind, welches die Filme aus ihrem eigenen Kulturkreis evtl. tendenziell etwas höher bewertet. Als ob dies nicht von Ami-Land & allen following westlichen Ländern genauso, wenn nicht schlimmer, betrieben würde!
MfG
Das Land übt zwar eine sehr fragwürdige Politik aus, diese ist aber (im Gegensatz, tatsächlich zur Türkei, China u.ä. diktatorischen Ländern) nicht unbedingt auf das Ansehen ihrer Filme angewiesen.
Ich verstehe nach wie vor nicht, warum indische Filme vom "Westen" so sehr verächtlich abgetan werden. Ich habe viele gesehen, welche wirklich ganz herausrausragend sind & die gute Bewertung bei ImdB vollends verdient haben, weitaus mehr noch, als irgendwelche amerikanischen Schinken mit einer, für mich völlig überzogenen, unverständlichen & ja, ärgerlich guten Bewertung.
Schwächere indische Filme schneiden, meiner Beobachtung nach, auch bei ImdB nicht so gut ab, insofern sehe ich da nichts, was hinterfragt werden müsste, außer, dass die Inder tatsächlich ein vielzähliges Volk sind, welches die Filme aus ihrem eigenen Kulturkreis evtl. tendenziell etwas höher bewertet. Als ob dies nicht von Ami-Land & allen following westlichen Ländern genauso, wenn nicht schlimmer, betrieben würde!
MfG
Alter + Geschlecht + höchster Bildungsabschluss 😉 würden mich auch mehr interessieren als das Land.
Aber Alter + Geschlecht sind heutzutage (a) hochpolitisch und (b) monetarisierbare Informationen für die Zielgruppenanalyse.
Warum sollte man die also einfach so der breiten Öffentlichkeit anbieten?
Aber Alter + Geschlecht sind heutzutage (a) hochpolitisch und (b) monetarisierbare Informationen für die Zielgruppenanalyse.
Warum sollte man die also einfach so der breiten Öffentlichkeit anbieten?
Bei seinem IMDB-Profil kann man Alter, Geschlecht und Land angeben - da braucht es kein VPN. Ich bedauere es übrigens sehr, dass die alte Darstellung nach Alter und Geschlecht nicht mehr verfügbar ist - die fand ich nämlich oft hilfreich, um reine Männer-, Frauen-, Teenie- oder Rentnerfilme zu identifizieren. Die Länderkategorien interessieren mich dagegen überhaupt nicht.
Für ein paar Herkunftsländer von Filmen nutzt einem die IMDB-Bewertung halt oft nix. Hochbewertete Filme z.B. aus der Türkei oder Indien muss man meist hinterfragen. Allerdings gilt das ebenso für überaus patriotische Werke aus allen Ländern.
Für ein paar Herkunftsländer von Filmen nutzt einem die IMDB-Bewertung halt oft nix. Hochbewertete Filme z.B. aus der Türkei oder Indien muss man meist hinterfragen. Allerdings gilt das ebenso für überaus patriotische Werke aus allen Ländern.
Meinst du , ob da vielleicht auch VPN im Spiel ist?
Mir ist das schon bei den irrsinnig gut bewerteten chinesischen "patriotischen" Filmen aufgefallen.
Mir ist das schon bei den irrsinnig gut bewerteten chinesischen "patriotischen" Filmen aufgefallen.
Du willst keine Debatte? Hast du dir wohl so gedacht 😄
"Aufschlussreich" finde ich da leider nix. Dass Ukrainer den Film loben, dürfte noch nachvollziehbar sein. Alle anderen dicken Balken (Russland, USA, D.) werden aber nur von ein paar Hanseln erzeugt, die in keiner Weise repräsentativ sind.
"Aufschlussreich" finde ich da leider nix. Dass Ukrainer den Film loben, dürfte noch nachvollziehbar sein. Alle anderen dicken Balken (Russland, USA, D.) werden aber nur von ein paar Hanseln erzeugt, die in keiner Weise repräsentativ sind.
Ich will keinen politischen Kommentar im Filmbereich abgeben und schon gar keine Debatte entfachen.
Nur der Hinweis , dass beim heute releasten "Operation: Donbass (2018)" die Bewertungen nach Land ziemlich aufschlussreich sind.
Entweder ist die Welt tatsächlich nicht annähernd schwarzweiss , oder IMDb-Bewertungen werden zweckentfremdet.
Auf jeden Fall ein polarisierendes Werk.
Nur der Hinweis , dass beim heute releasten "Operation: Donbass (2018)" die Bewertungen nach Land ziemlich aufschlussreich sind.
Entweder ist die Welt tatsächlich nicht annähernd schwarzweiss , oder IMDb-Bewertungen werden zweckentfremdet.
Auf jeden Fall ein polarisierendes Werk.
Korrektur:
... das Rätsel ist zwar nicht gelöst.
... das Rätsel ist zwar nicht gelöst.
Vielen Dank für deine Anteilnahme @Sockenschuss - das Rätsel ist zwar nicht gelöscht, doch der Verlust ausgeglichen. Nicht auszudenken hingegen, hätte es bei mir das Verzeichnis mit den ganzen Möpsen betroffen. Alle hätten mich ausgelacht im Hundeclub.
Poesie geht immer @Chris 😊 Vielleicht demnächst ein Haiku von mir.
Poesie geht immer @Chris 😊 Vielleicht demnächst ein Haiku von mir.
Die Sonne, die geht auf und nieder,
täglich weicht die Nacht dem Licht,
alles sieht man einmal wieder,
nur gelöschte Videos nicht. 😉
täglich weicht die Nacht dem Licht,
alles sieht man einmal wieder,
nur gelöschte Videos nicht. 😉